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Klempner, Gas- und Wasserinstallateure, Zentralheizungs- und Lüftungsbauer sind unter dem Dach der Innung zusammengefasst. 

Unsere Fachbetriebe erfüllen vielfältige Aufgaben. Von der Planung eines Badezimmers im Privathaushalt, bis hin zum öffentlichen Schwimmbad. Kenntnisse über Baustatik, Elektro- und Regeltechnik sowie Korrosionsschutz gehören in diesen Berufen längst dazu. 

Energieberatung und Umweltschutz sind nicht nur Schlagworte für unsere Fachbetriebe, sondern gelebter Alltag.

Klausurtagung

„Handwerk ist wichtiger Innovationsmotor der Wirtschaft“

SHK – Innung Biberach tauscht sich mit Vertretern der Politik aus

Biberach – Im Rahmen ihrer Klausurtagung lud die Vorstandschaft der Biberacher Innung für Sanitär, Heizung und Klima (SHK) in diesem Jahr wieder kompetente Vertreter der Landespolitik und vom Fachverband SHK Baden-Württemberg zu einem Austausch über Themen, die das Handwerk in den nächsten Jahren beschäftigen werden, ein.

 „Unser gemeinsames Ziel, einen möglichst effektiven und akzeptierten Klimaschutz zu erreichen, braucht den Austausch zwischen Politik, Verband und dem ausführenden Handwerk “, sagte der Obermeister der Innung, Joachim Seitz einleitend und begrüßte die beiden CDU-Landtagsabgeordneten Thomas Dörflinger (Biberach) und Raimund Haser (Wangen-Illertal) sowie vom Fachverband Hauptgeschäftsführer Wolfgang Becker und den Vorsitzenden des Vorstands Joachim Butz.

„Mit Herrn Haser als energiepolitischem und Herrn Dörflinger als handwerkspolitischem Sprecher der CDU-Landtagsfraktion haben wir fachkundige Kompetenz vor Ort und in Stuttgart und somit auch für heute wichtige Gäste für unsere Diskussionsrunde“, so Seitz in seiner Eröffnungsrede. Die Politiker gaben Auskunft zu Handwerksthemen, die im Koalitionsvertrag der grünschwarzen Landesregierung verankert sind. „Vom Großprojekt Stuttgart 21 über das private Eigenheim bis hin zu großen Gebäudekomplexen: In der Umsetzung ist das Handwerk stets Teil der Lösung. Das stärkt seine Bedeutung in unserem Land, erhöht allerdings ebenso die Ansprüche, die an modernes Handwerk gestellt werden“, ordnete Thomas Dörflinger ein.

Ein wesentliches Zukunftsprojekt der Mittelstands- und Handwerkspolitik sei die Zukunftsinitiative Handwerk 2025, die bereits seit 2017 vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus gemeinsam mit den Handwerksorganisationen umgesetzt wird. Damit solle das Handwerk als Rückgrat der mittelständischen Wirtschaft in Baden-Württemberg fit für die Herausforderungen der Zukunft gemacht werden.

Raimund Haser sah ebenfalls großes Zukunftspotential in der Branche: „Der Austausch mit der SHK-Innung Biberach ist uns sehr wichtig, da die der Innung angehörenden Fachbetriebe maßgeblich an der Umsetzung der von Bund und Land beschlossenen Klimaschutzmaßnahmen beteiligt sind. Klimaschutz findet zu einem sehr großen Teil in unseren Gebäuden statt. Bei allen Diskussionen um die Energiebereitstellung sind Effizienz und klimaneutrale Wärmebereitstellung elementare Bestandteile der Energiewende. Dazu braucht es gut ausgebildetes Personal - und dafür brennen die Innungsbetriebe dankenswerter Weise sehr!“

810.000 Beschäftigte verteilen sich aktuell auf 138.000 Handwerksbetriebe in Baden-Württemberg. Pro Jahr erwirtschaftet das Handwerk 107 Mrd. Euro Umsatz und bildet aktuell 48.000 junge Menschen aus. Die Botschaft im Rahmen der Klausurtagung der Sanitär-Heizung- und Klima-Innung Biberach war klar: das Handwerk ist auch künftig ein wichtiger Innovationsmotor für die deutsche Wirtschaft und spielt eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung der Energiewende.

Innungen Sanitär-Heizung-Klima sprechen eine Junggesellin und 42 Junggesellen frei

„Handwerker sind heute ständig am Lernen“

Biberach – Bei einer gemeinsamen Feierstunde haben die Innungen Sanitär-Heizung-Klima aus Biberach und Ravensburg 43 Anlagenmechaniker ins Berufsleben entlassen. Im Rief-Haus in Winterstettenstadt erhielten sie nach erfolgreicher Ausbildung ihre Gesellenbriefe aus der Hand des Prüfungsvorsitzenden Klaus Brenner. 

Der Ravensburger Obermeister Andreas Heimpel, Kreishandwerksmeister Franz Manz und Bernhard Meyer, Fachbereichsleiter Installations- und Metallbautechnik der Karl-Arnold-Schule, zeigten in ihren Grußworten die guten beruflichen Perspektiven für die Junghandwerker auf. Es gebe wenige Berufe, die so abwechslungsreich seien. Eigenständiges Arbeiten werde in diesem Tätigkeitsfeld groß geschrieben. Oft ginge es um individuelle Lösungen, die ein hohes Maß an Fachwissen, Flexibilität, Dynamik und Kundenorientierung erforderten. 

Das deutsche System der dualen Ausbildung ist die Erfolgsformel der deutschen Wirtschaft, waren sich alle einig. Die Vermittlung der Praxis in den Betrieben und parallel der Theorie in den Berufsschulen sei eine unschlagbare Vorbereitung auf die Realität in der Arbeitswelt. „Mit der Lossprechung sind Sie frei von den Lasten der Ausbildung, sind aber nun in der Verpflichtung, sich laufend weiterzubilden“, gab Franz Manz den Nachwuchskräften mit auf den Weg. 

„Handwerker sind ständig am Lernen, heute mehr denn je“ schloss sich der Prüfungsvorsitzende Klaus Brenner in seinem Schlusswort an. „Aus- und Weiterbildung wird in den kommenden Jahren das ausschlaggebende Kriterium für den Unternehmenserfolg im Zukunftsfeld Energie- und Gebäudetechnik sein“, meinte er weiter. Daher setzen die Betriebe, die Innung und die Berufsorganisation auf ein hohes Ausbildungsengagement und eine Imagesteigerung, um im Wettbewerb um geeigneten Nachwuchs punkten zu können. 

Einen Preis für sehr gute Leistungen erhielt Fabian Hieber (Ausbildungsbetrieb Müller, Memmingen). Belobigungen gingen an Mario Beer (Schädler, Ravensburg), Tobias Jehle (Müller, Memmingen), Luisa Lemmle (Lemmle, Ingoldingen), Jakob Pez (Lohr, Ravensburg), Simon Spät (Wäschle, Weingarten). Zusätzlich wurden Mario Beer, Luisa Lemmle und Felix Rieger (Eberle & Hepp, Biberach) jeweils mit einem Geldpreis der Innungen Biberach und Ravensburg ausgezeichnet. 

Die weiteren Anlagenmechaniker-Gesellen aus dem Kreis Biberach:

Dominik Beller (Ausbildungsbetrieb Münch, Eberhardzell), Deniz Dogrusöz und Jochen Fischer (Wolfmaier, Baustetten), Andreas Dubrovski (Reck, Ertingen), Andreas Kollinger (Lutz, Biberach), Lena Kundrus, Julian Maurer, Sandro Mazzochelli und Karsten Winter (Prestle, Biberach), Mergim Makolli (Höflmeir, Berkheim), Nico Manske (Brenner, Biberach), Manuel Marquart (Marquart, Uttenweiler), Christian Rosner (Höninger, Ertingen), Andrej Rybalko (Schmid, Unlingen), Georg Schlink (Schlecht, Laupheim), Sebastian Schmidt (Stumpf & Müller, Biberach), Philipp Schrade (Lachmair, Ummendorf), Lirim Shala (E.G.W., Biberach), Arlind Zenunaj (Schnitzer, Biberach), Nico Ziegler (BADtraum, Mittelbiberach)

 

Aktuelles

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Aktuell erhält die SHK-Berufsorganisation sehr viele Medienanfragen im Zusammenhang mit den (klima)politischen Entwicklungen und den Verbraucherreaktionen darauf.

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Die aktuell stark gestiegenen Kraftstoffpreise führen bei den SHK-Betrieben zu Fragen:

  • Wie geht man als Unternehmen mit dem Kraftstoffpreisanstieg um?
  • Wie wird die Fahrkostenpauschalte angepasst?
  • Wie kommuniziert man das am besten gegenüber dem Kunden?

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